Der Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg zeichnet alle zwei Jahre innovative Umwelttechniken aus, die einen wertvollen Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten.

Das Partnerunternehmen Heidelberg Materials Mineralik unseres Mitglieds Heidelberg Materials wurde in der Kategorie „Aufbereitung und Abtrennung, Emissionsminderung, Zirkuläres Wirtschaften“ für seinen innovativen Einsatz von Brechsanden bei der Herstellung von F-Zementen am Standort Leimen ausgezeichnet. Was bedeutet das konkret? Bei der Aufbereitung von Abbruchbeton entstehen grobe und feine Bestandteile: Die groben Anteile werden bereits als Zuschlagstoff für Recyclingbeton genutzt. Die feinen Anteile – sogenannte Brechsande – mussten bisher aufgrund normativer Vorgaben teilweise entsorgt werden. Heidelberg Materials gelingt es nun, auch diese feinen Bestandteile zu verwerten. Damit wird der Materialkreislauf vollständig geschlossen – ein wichtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.
Warum ist das wichtig? Mit über 208 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfällen pro Jahr bildet dieser Stoffstrom den größten Abfallstrom in Deutschland. Jede Tonne, die im Kreislauf bleibt, spart Primärrohstoffe und somit Ressourcen. Das Projekt in Leimen zeigt, wie innovative Lösungen zur Ressourcenschonung und
Kreislaufwirtschaft beitragen können.
Verdienter Erfolg (v. l.): Stefan Heger, Director Global Alternative Fuels & Recycling, Berit Weldner, Managerin Business Development Mineralik, Valentin Hamar, Werkleiter Zementwerk Leimen, alle Heidelberg Materials sowie Staatssekretär Dr. Andre Baumann




